Traumatherapie

Traumatisierende Ereignisse passieren zumeist ohne Vorwarnung und können deutliche Spuren hinterlassen. Einige Menschen sind solchen Ereignissen einmalig, andere dauerhaft und über einen langen Zeitraum ausgesetzt. 
In jedem Fall aber können solche Erfahrungen zu Belastungen führen, die sich in Form von Ängsten, Schlafstörungen, innerer Unruhe, Flashbacks oder ausgeprägtem Vermeidungsverhalten langfristig bemerkbar machen.
Manche Symptome davon klingen nicht mehr im Rahmen einer akuten Belastungsstörung ab. Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) oder andere Traumafolgestörungen können entstehen. 



Was ist Traumatherapie?

In der Traumatherapie geht es darum, das Erlebte in einem sicheren Rahmen neu zu betrachten und Schritt für Schritt zu verarbeiten. Ziel ist es, die Erinnerung so zu integrieren, dass sie sich diesen nicht länger hilflos ausgeliefert fühlen und sie ein Teil Ihrer Lebensgeschichte werden dürfen. 

Zum Ablauf gehört neben einer ausführlichen Diagnostik und Anamnese dazu, ein ausreichendes Verständnis für diese Erkrankung zu erwerben und sich erst bei ausreichender Stabilität den belastenden Erinnerungen zuzuwenden. 

Jede Therapie verläuft individuell – Sie bestimmen das Tempo. Mir ist wichtig, dass Sie sich jederzeit sicher und begleitet fühlen.




EMDR  (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
Diese Methode wurde ursprünglich für die Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen entwickelt und hat sich mittlerweile auch bei vielen anderen psychischen  Belastungen bewährt.
Das Grundprinzip: Während Sie an eine belastende Erinnerung denken, erfolgt eine bilaterale Stimulation – zum Beispiel durch Augenbewegungen, Töne oder leichte Berührungen. Dieser Prozess unterstützt das Gehirn dabei, das Erlebte neu zu verarbeiten und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Oft reduziert sich dadurch die emotionale Belastung spürbar und neue, hilfreiche Sichtweisen können entstehen.



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